Zoff im Meeting – So löst du jeden Konflikt

Aristoteles hat das Prinzip der Habitualisierung geprägt. Das bedeutet, dass man bestimmte Sachen häufig wiederholt, damit sie in Fleisch und Blut übergehen. Typisches Problem ist, dass man so in den Konflikt involviert und unter Stress ist, dass man gar nicht merkt, was passiert, und alles, was man vorgenommen hat, vergessen wird.

Deswegen ist diese Habitualisierung wichtig. Dann soll man die Zoom-Methode nutzen. Es geht darum, sich kurz rauszuzoomen, also zu überlegen, was hier überhaupt grade los ist.

Häufig reagieren wir so, wie unser Verhaltungsskript abläuft und das manchmal zum Konflikt führt. Ganz entscheidend ist der Kontrollmoment. Man soll sich ganz kurz sammeln, durchatmen und erst antworten oder nicht, wenn z.B. etwas vorgeworfen wird. Dann soll man die Konflikttypen identifizieren, wenn es möglich ist. Ob das ein Emo-, Ego- oder Ratiotyp ist. Der Egotyp möchte sehr viel Aufmerksamkeit. Man soll bestätigen, was er sagt und dann vorsichtig den Aspekt ansprechen. Bei dem Emotypen soll man viel mit Emotionen arbeiten. Der Ratiotyp agiert sehr sachlich. Man soll bei ihm mit vielen Fakten arbeiten und auf dieser sachlichen Ebene bleiben.

Wenn es um ein Meeting geht, soll man Kopf leicht nach links lehnen, weil das bei dem anderen Sympathie erhöht wird. Man kann bestimmte Themen erwähnen, um bestimmte Assoziationen bei dem Gesprächspartner zu aktivieren. Man soll darauf achten, was der Grundintention hinter dem Konflikt ist.

Konflikte selbstbewusst lösen und Diskussionen gewinnen:

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